Hygieneinspektionen / Legionellenmanagement

Wir sind Ihr Partner und Betreuer f├╝r Ihre Trinkwasserhygiene und stehen Ihnen beratend und gutachterlich zur Seite.
Wenn nicht selbst, dann verf├╝gen wir ├╝ber ein umfangreiches Netzwerk an Fachleuten, die Ihnen termingerecht und wirtschaftliche Lieferung von Ergebnissen verschrieben haben.

Allgemeines zu Legionellen im Trinkwasser
Rechte und Pflichten gem├Ą├č TrinkwasserVerordnung ( TrinkwV)
Gem├Ą├č Trinkwasserverordnung m├╝ssen Inhaber von Gro├čanlagen zur Trinkwasserversorgung, die im Rahmen einer gewerblichen T├Ątigkeit
Trinkwasser abgeben, Anlagen mindestens alle 3 Jahre einer Legionellenuntersuchung unterziehen (┬ž14 Abs.3 TrinkwV ).
Erstmalig bis zum 31.12.2013 und aktuell dann bis zum 31.12.2019.

Als Gro├čanlagen gelten Warmwasser- Installationen mit einem Speicherinhalt >400 Ltr. Volumen oder Warmwasserleitungen mit einem Inhalt von mehr als 3 Litern in mindestens einer Rohrleitung zwischen Abgang des Trinkwassererw├Ąrmers und der weitest entferntesten Entnahmestelle. Nicht ber├╝cksichtigt wird der Inhalt einer Zirkulationsleitung.

Entsprechende Anlagen in Ein- und Zweifamilienh├Ąusern (die nur in der Familie genutzt werden und nicht zur Vermietung dienen) sind davon ausgenommen.

Spezialit├Ąten:
├ľffentliche Einrichtungen wie Hotels, Schulen, Kinderg├Ąrten etc. unterliegen bereits seit langem einer j├Ąhrlichen Untersuchungspflicht.

Ziel:
ÔÇŽTrinkwasser muss so beschaffen sein, dass durch seinen bestimmungsgem├Ą├čen Gebrauch eine Sch├Ądigung der Gesundheit insbesondere durch Krankheitserreger nicht zu erkennen ist (Auszug aus ┬ž4 Abs.1 TrinkwV). H├Ąufig sind Legionellen, die in den nicht ausreichend dimensionierten Rohrleitungen sich entwickeln, Ausl├Âser. Dazu kommt noch, das immer neue, wiederkehrend auch vom Versorger kostenfrei nachgeliefert werden.

Zu niedrig eingestellte Warmwasserinstallationen sind optimale Brutst├Ątten f├╝r Legionellen (30┬░C bis 45┬░C ). Dazu kommen noch die h├Ąufig, heute zu gro├čdimensionierten Rohrleitungen und Stagnationsbereiche ( ehemalige Wasserzuleitung zu Handwaschbecken).

DVGW W 551┬ş- Das Arbeitsblatt des DVGW schreibt vor, wann und wo auf Legionellen zu pr├╝fen ist. Neben dem Speicher Ausgang und der Zirkulation muss an jeder endst├Ąndigen Leitung eine Probe entnommen werden. Dabei m├╝ssen die Temperaturen am Speicher Ausgang 60┬░C und am Wiedereintritt 55 ┬░C erreichen. Nur dann kann eine Anlage betriebssicher betrieben werden.

Ma├čnahmen├╝berschreitung – Grenzwerte

Der technische Ma├čnahmenwert liegt bei >100KBE / Legionella spp.je 100 ml.

Eine ├ťberschreitung oder Erreichen des Ma├čnahmenwertes verpflichtet den Betreiber bzw. Inhaber der Anlage, diese unverz├╝glich dem Gesundheitsamt anzuzeigen und entsprechende Ma├čnahmen einzuleiten (┬ž16 Abs.1 Nr. 1 u.Abs.7 TrinkwV )

Eine Unterschreitung des Ma├čnahmewertes bleibt ohne Konsequenzen und wird entsprechend den dazu passenden Intervall, wieder im Turnus ├╝berpr├╝ft.

Der Betreiber ist dazu verpflichtet die Ursache zu ermitteln und kurz, wie auch langfriste Ma├čnahmen zu ergreifen.

Die Erstellung einer Gef├Ąhrdungsanalyse nach der VDI 6023 wird bei einer Grenzwert├╝berschreitung gefordert und dient der konkreten Feststellung von planerischen, bautechnischen und betriebsbedingten┬á M├Ąngeln an der Anlage. Diese m├╝ssen dann abgestellt und behoben werden um die Anlage nach den aktuellen Regeln der Technik betreiben zu k├Ânnen. Hier gibt es an keinem Mangel ein Bestandsschutz.